Radfahren im Alltag – Für eine gesunde Zukunft

Familie beim Radfahren
Familie beim Radfahren

Wie sich Radfahren auf ihre Gesundheit und Produktivität auswirken kann

Radfahren ist eine Möglichkeit mit einem moderaten Training gesund abzunehmen. Um die Gesundheit zu erhalten braucht jeder Mensch Bewegung. Organe, Muskeln, Knochen, Gelenke und Psyche werden bei regelmäßiger Bewegung angesprochen, dadurch beweglicher und stärker. Besonders beim Radfahren werden alle Körperteile belastet und gefordert.

Eine Reihe von verschiedenen Studien zeigt, dass Radfahren im Alltag gut für die Gesundheit ist und die Anzahl der Krankheitstage reduziert. Zudem kann sogar die Leistung bei der Arbeit erhöht werden. In vielerlei Hinsicht ist das Fahrrad das ideale Transportmittel im Straßenverkehr. Zum einem ist man stets an der frischen Luft, kommt rasch durch den Verkehr und hält sich wenig im Stau auf.

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Studien, die zeigen, das Pendeln mit dem Fahrrad so gut für Ihre Gesundheit als ein engagiertes Ausbildungsprogramm.

Eine Studie über den Effekt des Radfahrens bei Pendlern zeigt, dass Angestellte, die mindestens 3 Mal pro Woche mit dem Fahrrad für durchschnittlich 8,5 km pendeln ihre körperliche Leistungsfähigkeit nach 6 Monaten um 13 Prozent erhöhen können.

Fahrrad Airbag AnwendungsbereichEin weiterer Bericht von Cycling England zeigt, dass Radfahren zahlreiche Gesundheitsrisiken reduzieren, einschließlich die häufigesten Todesursachen Herz-Probleme und Krebs. In deren Bericht, “Cycling and Health – What’s the Evidence”, sammelten sie die Ergebnisse aus einer Vielzahl von Studien und Forschungsprojekten, die die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Radsports erforschten.

Ein weiterer Effekt des Fahrradfahrens sind die reduzierten Emissionen von Abgasen, was auch wiederum Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat.
In ihrem Plan für eine verbesserte Volksgesundheit berichtet Londons Transport Organisation, dass Radfahren die Gesundheit und Luftqualität verbessert und auch Unfälle, Lärm und andere Formen der Luftverschmutzung reduziert. (siehe “Improving the Health of Londoners – Transport Action Plan”)

Radfahren – Gut fürs Herz

Das Herz pumpt schneller, um alle aktiven Muskelgruppen mit mehr Blut, Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Die Blutmenge steigert sich von vier Liter Blut im Ruhezustand auf bis zu 27 Liter je Minute. Auf Dauer sinkt der Blutdruck. Eine gut trainierte Person bringt ihre Herzfrequenz im Ruhezustand auf bis zu 50 Schläge in der Minute.
Die Lunge dehnt sich aus und verarbeitet im optimalen Fall je Minute bis zu 100 Liter Luft gegenüber sechs Litern bei Ruhe. Sie wird von festsitzenden Verunreinigungen gereinigt, die durch den starken Luftstrom aus der Lunge abgelöst werden. Ein Training über 20 Wochen kann die Sauerstoffaufnahme um bis zu 20 % steigern.
Während des Trainings ziehen sich die Blutgefäße der Haut und des Verdauungssystems zusammen, um mehr Blut zu den Muskeln zu umzuleiten. Die Muskeln verbrauchen erhöhte Anteile von Glukose und Fett. Die Psyche stabilisiert sich. Wer regelmäßig trainiert, ist psychisch ausgeglichener.

Radfahren kräftigt hauptsächlich die Beinmuskeln, wirkt sich aber auch positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Außerdem ist Radfahren gelenkschonend. Wenn Sie untrainiert zu lange Laufen und Übergewicht haben, dann können orthopädische Probleme die Folge sein. Beim Radfahren ist diese Gefahr geringer.

Radfahren – Effektives Training?

Die Effektivität im Training ist beim Radfahren nicht so hoch wie bei anderen Sportarten.: Sie müssen beim Radfahren mit einer deutlich höheren Trainingsdauer rechnen, um die gesundheitlichen Erfolge und ein gesundes Abnehmen zu erreichen. Radfahrer brauchten etwa doppelt so lange wie Läufer, um denselben Trainingseffekt des Herz-Kreislauf-Systems zu erzielen. Schwimmen ist in dieser Hinsicht etwa mit Laufen vergleichbar. Der Grund: Radfahren beansprucht nicht so viele Körperpartien gleichzeitig.

Wer Radfahren regelmäßig ausübt, der belebt Körper und Geist. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule Köln sagt aus, dass Radfahren typische Krankheiten wie Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Probleme vorbeugt sowie Immunsystem, Muskulatur und allgemeines Wohlbefinden stärkt.

Beim Radfahren werden 60 bis 70 Prozent des Körpergewichts durch das Sitzen auf dem Sattel aufgefangen und deshalb ist das Radfahren sehr Gelenkschonend. Anfänger für das gesund Abnehmen und schlank werden können deshalb über einen längeren Zeitraum unterwegs sein, ohne sich zu überlasten.

Fazit

Häufiges Radfahren ist eine hervorragende Investition in guter Gesundheit und ein wirksames Mittel zur Verbesserung der Fitness. Im Vergleich zu laufen, ist Radfahren deutlich schonender für Gelenke und Muskeln, was es gerade für untrainierte Menschen und Anfänger attraktiv macht. Wenn Sie mit dem Rad fahren, brauchen Sie nicht Ihr eigenes Gewicht tragen, dieser Punkt kann es für übergewichtige Menschen erleichtern Sport zu betreiben und den ersten Schritt zu einer gesünderen Zukunft zu machen. Radfahren mit einem erhöhten Widerstand ist zudem ein effektives Muskeltraining für Oberschenkel und Waden.

Schwingen Sie sich aufs Rad und genießen Sie die positiven Effekte!